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Ganz aktuell habe ich heute Bilder von einer Schlachtfohlenrettung geschickt bekommen. Conny von Zur Mühlen vom KoMeT e.V. Nörvenich hat mit ihren Kollegen sechs Freibergerfohlen aus der Schweiz gerettet, und sie nach Köln geholt. Zwei von den Tieren haben bereits ein neues Zuhause gefunden, vier suchen noch und befinden sich nun in Pflegestellen in Mettmann und Bonn. Wer einen Freiberger oder auch ein anderes Pferd aufnehmen möchte, kann sich unter conny@komet-network.de melden.
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Es gibt leider wieder einige Todesfälle von Pferden, die an der atypischen Weidemyopathie gestorben sind. Im hessischen Korbach und im Odenwald verendeten einige Haflinger und Fjordpferde an der seltsamen Krankheit.
Das Thema beschäftigt nach wie vor Pferdemenschen in ganz Deutschland. Auch in vielen Internetforen wird diskutiert, wie man seine Pferde am besten schützen kann und welche Regionen betroffen sind.
Da es bisher noch keine konkrete Übersicht von bereits betroffenen Regionen gibt, haben wir die uns bekannten für Sie zusammengefasst.
Nordrhein-Westfalen:
- Herford
- Delbrück
- Soest
- Sauerland
- Büren/Paderborn
- Siegerland/Olpe
Hessen:
- Korbach
- Odenwald
Thüringen:
- Kreis Meura
Sachsen:
- Vogtland
- Mittleres Erzgebirge
- Südliche Freiberger Gegend
- Königsbrück
- Ostererzgebirge
Schweiz:
- Schweizer Jura
Natürlich bleiben wir an dem Thema dran. Betroffene, die weitere Informationen benötigen oder etwas erzählen möchten, können gerne eine E-Mail an redaktion@pegasus-fs.de oder an katharina.schoen@pegasus-fs.de schicken.
Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten: Wir haben gestern das nächste Heft in den Druck geschickt, es erscheint am 23. Dezember. Dort gibt es auch neue Infos zum Thema atypische Weidemyopathie.
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Naja oder doch eher bei Pegasus-fs Redaktionsassistentin Silke Dehe. Die hat sich nämlich ein neues Pferdchen angelacht – und zwar ein ganz besonderes
Zaur“ sprich „Sauer“ heißt der gute Kerl, und ist ein waschechter elfjähriger Kabardiner aus Russland. Ob er auch ab und an eine Fellmütze trägt? Wir werden es beobachten, sobald es hier richtig kalt wird.
Aktuell genießt der schwarze Zaur seinen Einstand in der Männerriege von Silke Dehe – und kann sich jetzt schon sehr gut durchsetzen. Mit seinem russischen Akzent scheinen zumindest die deutschen Pferdekollegen kein Problem zu haben. Und wenn doch geht es einfach auf einen Schluck Wodka in die Weidehütte.
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Liebe Leser und Zuschauer,
ja, heute möchte ich auch besonders diejenigen von Ihnen ansprechen, die ab und an gerne mal einen Film schauen. Denn: auf unserer Pegasus-fs Internetseite hat sich wieder etwas getan. Ab sofort eröffnen wir für alle, die das bewegte Bild lieben (aber natürlich auch für alle anderen
) alle zwei Wochen das Pegasus-fs Kino. Dort gibt es Videos rund ums Pferd: Schauen Sie der Zirkuslektionentrainerin Bea Borelle bei der Arbeit über die Schulter, besuchen Sie die Isländer auf der Islandpferde-Weltmeisterschaft in der Schweiz, die in diesem Jahr stattgefunden hat, oder lernen Sie etwas über die Erste Hilfe am Pferd. Es wird sicher spannend.
In dieser Woche starten wir mit einem Film über das Seminar des Jahres im fs-Reitzentrum Reken. Dort stellte unter anderem der renommierte Reiter und Ausbilder Richard Hinrichs seine Arbeitsweise mit Pferden vor.
Einfach aufrufen, anklicken und anschauen
Viel Spaß dabei.
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Liebe Leser,
auch heute habe ich wieder eine von vielen E-Mails bekommen, in der unter anderem Pony Tom dringend ein neues Zuhause sucht, weil er in letzter Minute vor dem Schlachter gerettet wurde. Der gerade mal 85 cm große Hengst ist lieb, verschmust und tut alles, um seinem neuen Besitzer zu gefallen. Haben Sie vielleicht einen Platz für Tom? Dann melden Sie sich doch bitte unter Niemandskatze-Why@web.de
In unserer Pegasus-fs Rubrik „Rette mich“ veröffentlichen wir jeden Monat kostenlose Anzeigen von Pferden wie Tom. Pferde, die keiner mehr haben will oder die von aktiven Tierschützern aus Schlachtpferdetransporten gerettet worden sind. Der ein oder andere wurde auf diesem Weg auch schon vermittelt, so auch Shetlandponystute Heidi. Sie wird jetzt zum Fahrpony ausgebildet und steht mit einem netten Wallach auf der Weide. Der neue Job wird ihr sicher viel Spaß machen.
Wenn auch Sie einen echten Pferdenotfall haben, dann schreiben Sie mir doch unter katharina.schoen@pegasus-fs.de, und vielleicht können wir dann weitere Pferde so zufrieden machen, wie es Heidi heute ist. In dem Sinne, ein schönes Wochenende.
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Jetzt ist es also amtlich: Der Veterinärdienst des Kreises Soest in Nordrhein-Westfalen rät besorgten Pferdebesitzern zur Aufstallung ihrer Tiere. Grund sind die vielen plötzlichen Weidetodesfälle von Pferden im näheren Umkreis (s. www.pegasus-fs.de bzw. www.pegasus-fs.ch).
Die ganze Meldung gibt es hier:
Atypische Weidemyopathie: Veterinärdienst des Kreises Soest rät zu Aufstallung wegen gehäufter Todesfälle
Kreis Soest (kso) – In den vergangenen Tagen sind sowohl im Kreis Soest, als auch in den benachbarten Kreisen mehrere Pferde auf der Weide plötzlich verendet. Die Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um die so genannte atypische Weidemyopathie handelt, die in der Vergangenheit sporadisch immer wieder, besonders im Herbst bei bestimmten Witterungsbedingungen, gehäuft aufgetreten ist. Das teilt der Veterinärdienst des Kreises Soest mit.
Die Ursache dieser Erkrankung ist unklar, obwohl sie auch im Kreis Soest bereits im Herbst/Winter 1995/1996 festgestellt wurde. Es wird vermutet, dass sich aufgrund spezifischer Klima- und Witterungsbedingungen ein Gift, möglicherweise in Pflanzen, bildet, das bei den Pferden eine akute Muskelerkrankung auslöst und sehr schnell zum Tod führt. Erkrankungsfälle scheinen sich besonders auf feuchten Weiden in Waldnähe oder auch auf mit Laub bedeckten Wiesen bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius zu häufen. Betroffen sind Tiere jeden Alters und jeder Rasse, wobei vielfach jüngere, ungearbeitete Tiere in guter körperlicher Verfassung verenden. Die Pferde zeigen im lebenden Zustand plötzliche Steifheit der Muskulatur, Zittern, dunklen oder braunen Harnabsatz sowie Schweißausbruch und eine erhöhte Puls- und Atemfrequenz. In diesem Zustand führt eine Behandlung der Tiere in der Regel nicht mehr zur Gesundung.
„Offensichtlich kommt es in diesem Herbst wieder zu begünstigenden Witterungsbedingungen, so dass den Pferdehaltern nur empfohlen werden kann, die Tiere bei den beschriebenen Weide- und Temperaturbedingungen aufzustallen“, rät Professor Dr. Wilfried Hopp, Chef des Veterinärdienstes. Quelle: animal health online
In unseren Recherchen zu diesem Thema tut sich auch etwas: Redaktionsassistentin und Diplombiologin Silke Dehe hat am Wochenende in einem Labor einige Grasproben untersucht, die wir von der Todesweide mitgenommen hatten.
Das Ergebnis gibt es dann in der nächsten Pegasus-fs
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…einen Wanderritt?
Genau diese Frage beantwortet unser Autor und Wanderreitexperte Robert Claus in der nächsten Ausgabe von Pegasus-fs.
Wir haben heute schon mal das passende Aufmacherfoto für den Artikel geschossen – und dafür unseren privaten Schatz an topographischen Karten, Streckenheften und Planungsutensilien geplündert.
Das Ergebnis sehen Sie dann am 23.12.09, wenn die Ausgabe am Kiosk ist
Hier aber ein kleiner Vorgeschmack:

Die Pegasus-fs Redaktion plant einen Wanderritt: Daniela Steffen (links), Katharina Schön (mitte) und Silke Dehe.
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…und meine Laterne mit mir, dort oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir…“. Zugegeben, geleuchtet hat heute am frühen Vormittag trotz dunklem Herbstwetter nicht viel. Trotzdem haben sich auf dem Schulgelände, dass gegenüber von unserem Redaktionsgebäude liegt, viele Kinder samt Laternen und echtem berittenen St. Martin versammelt, und sind zu einem Martinslauf losgezogen.

St. Martin in Singhofen
Ein toller Anblick, der die ganze Pegasus-fs Redaktion in Kindheitserinnerungen schwelgen lässt

Nerven wie Drahtseile zeigt Kaltblutstute Elli beim Feuer
Super: St. Martins Pferd, Kaltblutstute Elli aus Singhofen, zuckte beim anschließenden Feuer nicht mal mit der Wimper. So soll es sein
Allen, die heute noch das gleiche vorhaben: Viel Spaß.
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Liebe Leser,
Am 3.11.09 erreichte uns folgende Meldung:
Sieben Noriker sterben an Weidekrankheit
Im nordrhein-westfälischen Büren sind sieben Noriker-Kaltblutstuten und -Fohlen mit großer Wahrscheinlichkeit an der so genannten Atypischen Weidemyopathie verendet.
Eine Nachricht, die in unserer Redaktion für einigen Redestoff sorgte. Besonders als wir erfuhren, dass sich insgesamt 13 Pferde auf der besagten „Todeskoppel“ aufhielten, aber nur sieben von ihnen anschließend starben. Warum nicht alle? Und wie sicher ist es, das die Tiere an der atypischen Weidemyopathie verendeten und nicht bewusst vergiftet worden sind? Wie geht es dem Pferdebesitzer und wie behandelt das Veterinäramt diesen Fall?
Fragen, die unserer Redaktionsassistentin und Diplombiologin Silke Dehe und mir, Volontärin Katharina Schön, keine Ruhe mehr ließen. Nach ein paar Telefonaten, vielen Fragen und dem Forschergeist im Gepäck machten wir uns dann gestern auf den Weg zum Tatort, dem Norikergestüt Borkenhagen nach Büren (Nähe Paderborn). 300 Kilometer und drei Stunden Fahrt von der Redaktion entfernt.
Der Züchter der Pferde, Erwin Borkenhagen, und seine Lebensgefährtin Ulrike Brücker, wirkten trotz des Verlusts der Tiere sehr gefasst und freundlich. Sie zeigten uns die Pferde, die überlebt haben und begleiteten uns auf die Unglücksweide.

Die Todesweide, auf der sieben Pferde starben.
Hierbei handelt es sich um ein 20 Morgen großes Grundstück. Trügerisch gewöhnlich wirkt die Wiese, die zum Teil mit Streuobstbäumen besiedelt ist. Doch wie konnte das Gift, wenn es eines war, in die Pferde gelangen und bei einigen von ihnen den Tod auslösen?
Wir gingen die Weide rauf und runter, machten Fotos und sprachen zwischenzeitlich mit dem behandelnden Tierarzt der Pferde, Dr. Günther Gebbe.

Silke Dehe von Pegasus-fs und Norikerzüchter Erwin Borkenhagen diskutieren über die Weidebepflanzung.
Silke Dehe nahm diverse Proben des Bodens und der Pflanzen, um weitere Untersuchungen mit dem Mikroskop anzustellen. Denn ohne genauere Untersuchungen des Bodens lassen sich nur wage Vermutungen anstellen.
Seltsam finden wir, dass sich solch mysteriöse Pferdesterbefälle im Umkreis des Norikergestüts zu häufen scheinen. Erwin Borkenhagen erzählte noch von einem Quarter Horsefohlen, das kurz nach dem täglichen Weidegang plötzlich starb. Mit ähnlichen Symptomen, wie sie seine Noriker zeigten: Starkes Schwitzen, krampfige und erhöhte Atmung, ständiges Hinlegen und Wiederaufstehen, sofern es noch möglich ist, roter Urin.
Fakt ist: Wir als Redaktion bleiben an dem Fall dran. In der Pegasus-fs Ausgabe 1/10, die am 23.12.09 erscheinen wird, berichten wir aktuell von unserem Besuch auf dem Norikergestüt, ersten medizinischen Erkenntnissen und darüber, wie es bei Erwin Borkenhagen trotz des Verlusts seiner sieben Pferde in Zukunft weitergehen wird.
Wenn auch einer von Ihnen selbst betroffen ist oder von einem ähnlichen Fall gehört hat, dann melden Sie sich bitte unter katharina.schoen@pegasus-fs.de.
Aktuelle Infos gibt es natürlich auch weiterhin auf unserer Internetseite und im Redaktionsblog.










