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Draußen ist es zwar noch klirrend kalt und der Schnee türmt sich zu meterhohen Bergen auf, trotzdem haben wir hier in der Redaktion richtig Lust aufs Wanderreiten bekommen. Wie das kam? Manfred Reiss hat uns angesteckt. Denn der Wanderreitführer und Betreiber des VFD-Ausbildungsstalls O Pica Pau im rheinland-pfälzischen Dörnberg ist die Hauptperson in einem unserer nächsten DVD-Filme.
Wir haben ihn und seine Frau Jutta Reiss gestern mit Kamera, Stativ und Fotoapparat auf seinem Hof besucht, und er verriet uns ganz exklusiv ein paar Insidertipps für das Reisen zu Pferd. Auf dem Rücken von Stute Pia zeigte er uns, wie Sattelpacktaschen richtig bestückt werden, und was alles in sie hinein gehört.
Doch es blieb nicht nur beim Wanderreiten, auch unseren Beitrag zum Thema Erste Hilfe für das Pferd haben wir auf O Pica Pau gedreht. Es hat schon ein bisschen Verbandsmaterial gebraucht, bis wir den perfekten Verband im Kasten hatten, aber dafür zeigt unsere nächste DVD, wie es richtig funktioniert.
Das Ergebnis gibt es dann am 24.3.2010 in der Pegasus-fs zu sehen.
Übrigens: So ganz unter Reitersleuten und wegen der kalten Temperaturen brachte ein kleiner Schnaps wieder rote Farbe in unsere Gesichter
Das wäre vielleicht auch ein guter Tipp für den Schneeausritt am Wochenende, oder ?
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Ja, auch wir sind wieder ein Stück gewachsen. Seit gestern unterstützt uns Jessica in der Pegasus-fs Redaktion. Die 21 jährige studiert Equine, Leisure and Sports an der Universität Larenstein in den Niederlanden, hat zwei eigene Pferde und schnuppert nun ein bisschen Redaktionsluft. Bis Juli unterstützt sie uns, und da wird sicher der ein oder andere Blogeintrag von ihr hier zu lesen sein.
Wir sagen herzlich willkommen und viel Spaß
Ein Bild folgt.
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Happy Birthday to youuuu….Wir in der Redaktion sind hellauf begeistert, denn Vollblutstute Bea feiert heute ihren 40. Geburtstag. Generell ein sehr hohes Alter für ein Pferd, aber für ein Vollblut wirklich sehr ungewöhnlich. Stute Bea ist ein wahres Wunder, weil sie trotz ihrer Blindheit noch auf Koppel und Paddock geht und genug Zähne hat, um ordentlich fressen zu können. Da sagen wir doch : Herzlichen Glückwunsch! Und fragen uns, ob unsere Pferde auch mal so alt werden. Sie erfahren es auf jeden Fall hier im Blog
Ist das Geburtstagsplakat nicht schick?
Weitere Informationen über das Geburtstagskind gibt es auf unserer Internetseite www.pegasus-fs.de und www.pegasus-fs.ch.
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…heißt es ja immer so schön. Und auch bei uns kündigt sich wieder etwas Tolles an: eine neue DVD!
Dafür haben wir unter anderem auch den Leiter der Rheinischen Hufbeschlagsschule, Burkhard Rau, in Nerdlen in der Eifel besucht. Er zeigte und erklärte uns zusammen mit seinen Auszubildenden, woran man beispielsweise einen guten Hufschmied erkennt, und was der Pferdebesitzer im Notfall selbst am Pferdehuf bearbeiten darf. Denn gerade in diesem Punkt ist die Gesetzgebung nicht jedem Pferdehalter bekannt.
Als geduldige Vorzeigeobjekte und Anschauungsmaterial standen uns Vollblutstute Chakra und der Merenspferdwallach Filou freundlich Modell. Und das viele viele Stunden lang bei Minus 10 Grad in der Kälte
Wie sich die Beiden wirklich angestellt haben und warum Burkhard Rau für eine Ganganalyse richtige Spezialbilder anfertigt, gibt es im Filmbeitrag auf der Pegasus-fs DVD im Aprilheft zu sehen. Erscheinungstermin: 24.03.10.
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…mit genau diesem Thema beschäftigt sich die Titelgeschichte aus der neuen Pegasus-fs Ausgabe. Denn die gibt es seit heute fast noch druckfrisch zu kaufen. Ein Thema, zu dem sicher viele Pferdemenschen – und nicht nur die – etwas zu sagen haben. Einigen Leuten bleiben Pferde nur im Gedächtnis, weil sie eben beißen, buckeln oder steigen.
Unsere Autorin Katja Hinzberg hat bei ihrer Recherche auch mit Profis wie Kiki Kaltwasser gesprochen, die von 30 Minuten Buckeleskapaden und Ausflippen bei Schenkeldruck berichten. Was man nun aber gegen diese Unarten tun kann, hat sie selbstverständlich auch herausgefunden, und in der Titelgeschichte aufgeschrieben.
Ebenfalls ein riesiger Grund in die neue Ausgabe zu schauen ist der Artikel über Kaltblüter. Endlich nimmt sich mal wieder eine Fachzeitschrift dem Thema an – und räumt mit bereits verstaubten Vorurteilen auf, in deren Schubladen die Dicken immer wieder gesteckt werden. Warum sie klasse Reitpferde sind, steht im Februarheft.
Viel Spaß beim Lesen, und wenn Sie zu dem ein oder anderen Thema etwas zu sagen haben, dann schreiben Sie mir doch an: katharina.schoen@pegasus-fs.de oder senden hier einen Kommentar!
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Erstmalig haben Wissenschaftler der Universität in Liège/Belgien eine Statistik über die bei ihnen gemeldeten Fälle von Atypischer Weidemyopathie in ganz Europa veröffentlicht. Deutschland gehört mit 72 Stück zu einem der am stärksten betroffenen Länder.
Dominique Votion und Gaby van Galen gehören einer Forschungsgruppe an, die sich intensiv mit der Thematik rund um die Atypische Weidemyopathie auseinandersetzt. Erfreulich: Seit dem 19. Dezember 2009 wurden ihnen keine weiteren Fälle gemeldet!
336 Meldungen sind es insgesamt, die sich wie folgt zuordnen lassen:
Irland: 2
Belgien: 64
Frankreich: 113
Deutschland: 72
Dänemark: 2
Niederlande: 18
Schweiz: 29
Großbritannien: 33
Luxemburg: 3
Hoffentlich kommen so schnell keine weiteren mehr dazu!
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Während am Wochenende im Norden und Osten Deutschlands schwere Unwetter tobten, blieben wir hier in Singhofen und Umgebung glücklicherweise ein wenig verschont. Bis auf ein paar Schneefälle und stürmische Schneeverwehungen war Wettergott Petrus gnädig mit uns.
Aus diesem Grund konnte die Redaktion das kalte Wetter zu Pferd genießen und probierte das ein oder andere mal aus. Impressionen gibt es hier:

Der erste Trab für Skifahrer Steffen - Reiterin Theresa muss sich nur noch mit dem dicken Haflingerbauch arrangieren.
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Neu, neu, neu: Unter www.youtube.com/user/pegasusfs ist das Pferdemagazin jetzt auch im weltweit größten Videoportal vertreten. Wir zeigen ab sofort Filme rund ums Reiten, Pferde und Ausbildung: Die perfekte Sattelpassform, Arbeit im Round Pen, klassische Dressur und und und….Abonnieren Sie unseren Channel kostenlos als Youtube-User und schauen Sie sich geballtes Pferdewissen im Videoformat an.
Und so sieht das dann aus:
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Tückische bunte Blätter: Auf nahezu allen Weiden, auf denen Pferde mit atypischer Weidemyopathie starben, wurde Laub gefunden. Auch beobachtete eine Pferdehalterin im Odenwald zwei Norwegerfohlen, die Laub frassen, bevor sie an der mysteriösen Erkrankung starben. Dabei müssen die Bäume nicht einmal direkt auf der Weide stehen, damit das Laub in die Nahrungskette der Pferde gelangt. Ist es windig und trocken, fliegt Laub weite Strecken und kann so entfernt von Bäumen Pferdeweiden erreichen. Dabei könnte es entscheidend sein, welche Färbung das Laub hat – oder, in welchem Abbauzustand es sich befindet. So weit, so gut. Aber wie kommt das Gift dann in das Laub?
Eine Erklärung: Bevor sich die Bäume ihres Laubes entledigen, versuchen sie, in einer Art Recycling darin eingelagerte Nährstoffe zurückzugewinnen. Das Pigment, das Blätter grün färbt und den Pflanzen ermöglicht, bei Tageslicht wertvolle Zucker zu produzieren, ist das Chlorophyll. Gewinnt der Baum durch Abbau des Blattgrüns wichtige Baustoffe im Herbst zurück, dann verfärbt sich das Laub – je nach Baumart und Stadium des Abbaus entstehen orange, gelbe, rote oder braune Farben.
Das Chlorophyll ähnelt in seinem chemischen Aufbau sehr dem roten Farbstoff, der im Blut und im Muskel vieler Tiere die Aufgabe hat, Sauerstoff zu transportieren. Der grüne Pflanzenfarbstoff und der rote Farbstoff der Tiere unterscheiden sich hauptsächlich durch einen aktiven Bestandteil, der bei den Pflanzen aus Magnesium, bei den Tieren aus Eisen ist.
Wie das Blattgrün genau abgebaut wird und welche Zwischenprodukte dabei entstehen, ist noch nicht ganz geklärt. Bekannt ist jedoch, dass einige Zwischenprodukte giftig sind. Besonders kniffelig wird es für den Baum, wenn im Spätherbst vergleichsweise warme Temperaturen herrschen und dann plötzliche Frosteinbrüche kommen. Denn mit ihren Blättern sind Laubbäume gefährdet, einzufrieren. Sie sind nun in einer Zwickmühle: Auf der einen Seite wollen sie möglichst schnell ihr Laub abwerfen und Wasser reduzieren, um nicht zu erfrieren. Zum anderen wollen sie aber die noch verwertbaren Stoffe aus den Blättern abbauen und bunkern – und das kostet Zeit und sie brauchen dafür bis in die kleinsten Äste Wasser. Es liegt nahe, dass bei einer solchen Stressreaktion Abbauprozesse nicht wie gewohnt ablaufen. Baumarten, die an diese plötzlichen Wetterumbrüche angepasst sind, könnten sich anders verhalten als Bäume, die damit überfordert sind. Vielleicht haben einige Bäume nur einen einzigen Clorophyllabbauweg – andere je nach Witterung verschiedene, zwischen denen sie wählen können. Und es könnten dabei Zwischenprodukte auftreten, die jahrelang – bei normalem Wintereintritt – nicht gebildet werden.
Das Laub des im Osten Nordamerikas wachsenden Roten Ahorns (acer rubrum) verursacht bei Pferden und Ponys eine Bluterkrankung, bei der der rote Farbstoff aus den roten Blutkörperchen herausgelöst wird. Die Erkrankung heißt „red maple toxicosis“ tritt ausschliesslich im Herbst auf und verläuft häufig innerhalb von 18- 24 Stunden nach Laubaufnahme tödlich. Neben kolikartigen Symptomen tritt auch rot gefärbter Urin auf.
Verwandte des Roten Ahorns – z.B. Spitzahorn und Bergahorn sind in Deutschland verbreitet und auf allen 5 Weiden, die bei der Pegasus-fs-Recherche untersucht wurden, kam Ahornlaub vor.
Text&Fotos: Silke Dehe


















