Neues von Zebra-Hengst Chaka
24. November 2010, 15:18
Einsortiert unter: Allgemein

Pegasus-fs berichtet im Heft regelmäßig über die Ausbildung von Zebrahengst Chaka zum Reittier. In unserem Blog erzählt seine Trainerin Jenny Amann von den neusten Fortschritten im Umgang mit dem Streifentier:

Chaka und Pony-Hengst Murphy vor dem Flattervorhang Ich habe aus allerlei Plastiktüten und aufgeschnittenen Müllsäcken einen wirklich “schrecklichen” Flattervorhang gebastelt und aufgehängt. Er flattert nicht nur im Wind, sondern raschelt und knistert auch noch ziemlich laut.
Anhand der kleinen Serie möchte ich zeigen, wie sich auch ein “gestreifter innerer Schweinehund” ganz einfach, spielerisch und ohne jeden Zwang überwinden läßt!
Zunächst wird Chaka die Entscheidung selbst überlassen, ob und wann er sich dem “Ungeheuer” nähert. Meine einzige Aufgabe in diesem Moment ist es, ihm die richtige Entscheidung schmackhaft zu machen, und so füttere ich direkt an der gefürchteten Stelle frisches Gras. Es dauert nicht lange, dann fängt der bereits an alles gewöhnte Pony-Hengst Murphy ruhig an zu fressen. Mit dieser freundlichen Unterstützung läßt es sich wenige Minuten später auch Chaka schmecken und lernt so, daß ihm von diesem blauen “Gespenst” keine Gefahr droht. Bis jetzt habe ich nur beobachtet und Fotos gemacht.
Jenny führt Chaka unter dem Flattervorhang hindurch. Nun hole ich sein Halfter und führe ihn mit ermunternden Worten zum Vorhang und siehe da, er zögert nur eine Sekunde und geht dann bereits beim ersten Versuch hindurch, hat er doch bereits gelernt, daß er dafür wohl wie bei jeder bestandenen Übung mit leckeren Möhrchen belohnt wird.
Auch ein ruhiges Stehenbleiben mit am Boden liegendem Strick ist nach wenigen Versuchen kein Problem mehr und Chaka läßt es sich schmecken, während das “Ungeheuer” um ihn herum knistert und ihn überall berührt.
Es geht auch ohne Halfter.Nun klappt alles auch ganz ohne Halfter und Chaka hat wieder etwas Vertrauen mehr in seine Umgebung und in mich aufgebaut!
Zur Belohnung gibt`s leckere Möhrchen. Selbstverständlich gelingt alles, was bei einem Zebra klappt auch bei Pferden.

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