Stellung beziehen…
18. März 2010, 09:07
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Von wegen Leichtigkeit. Kritik an seiner Schule der Légèreté (Franz.: Leichtigkeit) nimmt Philippe Karl alles andere als leicht. Über unseren Artikel in der März-Ausgabe („Vergesst eure Hände“, S. 38), verfasst von Dr. Gerd Heuschmann, hat Monsieur Karl so ziemlich die Contenance verloren. Der Meister tobt. Der Meister wütet und nimmt, so hört man, sogar das böse Wort „Krieg“ in den Mund. Seine Antwort, – auf www.philippe-karl.com veröffentlich – verbreitet jedenfalls neben sachlichen Argumenten ungeniert Gerüchte und Gemeinheiten.

Ich finde diese Reaktion vor allem verwunderlich. Wer mit dem Anspruch in die Öffentlichkeit tritt, die bessere Art des Reitens zu vertreten, muss damit rechnen, dass seine Thesen öffentlich diskutiert werden. Gerd Heuschman hat dies in unserem Artikel auf fundierte und sachliche Art getan. Ist Philippe Karls Reitweise schlüssig und praktikabel wird sie diese Kritik überstehen – oder eben auch nicht. Für mich funktioniert die Légèrté jedenfalls nur mit Liberté und Egalité – um beim französischen Ideengut zu bleiben. Liberté ist die Freiheit jede Art der Reiterei kritisch zu hinterfragen. Egalité bedeutet alle Reitweisen mit dem gleichen strengen Maß zu bewerten – gleich ob mit hoher oder tiefer Hand im Sattel gesessen wird.

Frank Horns, Chefredakteur Pegasus-freizeit im sattel



Pro Avenches!!!
16. März 2010, 10:55
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Es ist kaum zu glauben, aber leider traurige Wahrheit: Die Schweiz möchte das Nationalgestüt in Avenches schließen. Hintergrund ist, dass damit der Schweizer Bundeshaushalt entlastet werden soll. Durch die Schließung würden angeblich sieben Millionen Franken, sprich 4,8 Millionen Euro, pro Jahr eingespart werden. 

Zum Glück gibt es viele Menschen, die Widerstand zeugen. Auf www.pro-nationalgestuet.ch kann jeder eine Petition unterschreiben, um das Gestür zu retten. Und auch auf der Communityseite www.facebook.com haben sich mehr als 4000 Freunde des Gestüts eingetragen. Auch wir von Pegasus-fs haben unterschrieben.  

Auch bekannte Pferdemenschen wie die Fotografin Gabriele Boiselle haben dem Gestüt ihre Unterstützung zugesichert. 

Also bitte unbedingt unterschreiben, damit Avenches nicht zur Geschichte wird!!!

Wir von Pegasus-fs halten Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden.



Pferdige Eindrücke aus London
15. März 2010, 14:51
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Wochenenden gehen ja bekanntlich immer schnell vorbei. Und erst recht, wenn man es woanders verbracht hat. Mich hat es dieses Mal in die englische Hauptstadt nach London verschlagen, und auch hier ist man vor Pferden alles andere als sicher. 

War Horse in London - drahtige Pferde spielen auf der Theaterbühne als Kämpfer im ersten Weltkrieg. Foto: National Theatre London

 

Die Engländer bringen das Pferd auf die Theaterbühne! Zwar nicht so, wie wir es kennen, aber dafür um so drahtiger. Im National Theatre wird zurzeit das Stück “War Horse” aufgeführt, ein Drama, das im ersten Weltkrieg spielt. Es geht um das Pferd Joey, dass dem Jungen Albert gehört und zu Beginn des ersten Weltkrieges an die Kavallerie verkauft, und nach Frankreich verschifft wird. Während des Krieges ist das Pferd in schwere Kämpfe verwickelt und wird irgendwann aussortiert.  In der Zwischenzeit hat sich sein früherer Besitzer, der Junge Albert, auf den Weg gemacht um das Tier zu suchen – und schließlich auch zu finden.

Das Stück ist wirklich schön, und die Pferde phänomenal dargestellt. Sie wurden aus einer Art Draht- und Metallgerüst zusammengebaut und wirken sehr echt. Auch, weil die Schauspieler wirklich auf ihnen reiten konnten. 

Wer also demnächst mal in London ist und nach Unterhaltung für einen schönen Abend sucht, sollte sich auf den Weg ins National Theatre machen.



Putin zu Pferd unterwegs
8. März 2010, 10:56
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Tja, auch den ehemaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin zieht es immer wieder aufs Pferd. Das haben unsere Kollegen von der Bildzeitung beobachtet. In Sibirien bei höchsten Kältegraden reitet er zur Jagd, auf einem Pferd, dass ein recht abenteuerliches Gebiss im Maul trägt. Sieht nicht wirklich pferdefreundlich aus. 

Den Link samt Fotos gibt es hier: http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/kino/oscar/2010/03/08/oscar/sonder-oscar/ehren-oscar-geht-an-wladimir-putin.html



Hilfe für Aragon
4. März 2010, 11:03
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Aragon, der sanfte Riese, sucht dringend ein Zuhause.

 

Einigen kommt er vielleicht bekannt vor: Der Warmblutwallach Aragon, eines der “Rette Mich” Pferde aus der diesjährigen Februarausgabe. Er sucht schon lange ein neues Zuhause, was sich sicher auch wegen seines hohen Alters als überaus schwierig erweist. Dabei ist der Schulpferderentner stets bemüht, alles richtig zu machen und ein echtes Goldstück. 

Das Pferd liegt mir sehr am Herzen und ich möchte noch einmal an alle Leser appellieren, die vielleicht doch noch einen guten Platz für ihn haben oder jemanden kennen, zu dem Aragon passen würde. Im Anschluss veröffentliche ich die ganze Anzeige aus dem Heft. Interessenten melden sich bitte per Mail unter conny@privatepferdevermittlung.de. 

Aragon, Warmblutwallach, 25 Jahre

Vorgeschichte: Aragon ist ein absolut braves Pferd. So gross wie er ist, so sanft ist er auch. Vor ein paar Monaten hatte er richtig Glück und wurde aus dem Schulbetrieb an eine nette Familie vermittelt. Diese hat alles Mögliche getan, um ihn seine Alterszipperlein und seine Arthrose vergessen zu lassen.

Beste Eigenschaften: Der Wallach ist ein superbraves Pferd und bemüht, jeden Reiter heil nach Hause zu tragen. Auf Grund der Arthrose sollte er nur noch von leichten Reitern und sehr bedacht unter dem Sattel bewegt werden. Vermittelt wird er daher als bedingt noch reitbarer Beisteller, der als Pferdekumpel in jeder Herde wunderbar klarkommt und eine echte Bereicherung darstellt. 

Wunschheimat: Aragon lebt in der Nähe von Wuppertal und sucht Anschluss an eine Pferdeherde mit viel Auslauf. 

Kontakt: conny@privatepferdevermittlung.de

Preis: Schutzgebühr von 400 Euro.

Der Wallach ist sehr brav und ein echtes Goldstück.



Xynthia wirbelt auch in Singhofen
1. März 2010, 13:48
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Xynthia wütet im Redaktionsland und macht Ausreiten zum Risiko. Bild: Wikipedia

 

Eigentlich hat sie einen wirklich netten Namen – doch was Orkantief Xynthia gestern und heute Morgen hier bei uns in Rheinland-Pfalz alles angerichtet hat, ist weniger freundlich. 

Harmlos angefangen hat sie beim morgendlichen Sonntagsausritt, lediglich ein paar hochfliegende Riesenplanen und Altpapierzeitschriften haben die Pferdchen ein wenig zusammenzucken lassen. Gegen Nachmittag wurden die meisten Outdoor-Aktivitäten dann jedoch eingestellt, weil Xynthia richtig zu toben anfing. 

Sie hinterließ einen Ort der Verwüstung, gesperrte Straßen und viel Chaos. In den nächsten Wochen werden die Pferde wohl öfter Cavalettiarbeit in Form von zahlreichen Baumstämmen auf den Waldwegen vorfinden. Hat also auch was positives, die Xynthia.



Harte Fakten
24. Februar 2010, 07:50
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Für das Heft gestellt: Die mobile Reitlehrerin und Pferdephysiotherapeutin Jenny Kapretz und ihr Wallach Jonq simulieren das harte Maul.

 

Sicher kennen auch einige von Ihnen die Situation: Man reitet auf dem Platz, in der Halle oder im Wald, aber irgendwie läuft es nicht so richtig. Sobald die Zügel angenommen werden, funktioniert zwischen Ihnen und Ihrem Pferd gar nichts mehr. Es schlägt mit dem Kopf oder legt sich zentnerschwer auf den Zügel. Ihre Arme werden länger und länger und Sie denken, dass es das doch nicht gewesen sein kann. 

Richtig gedacht, denn es kann auch anders gehen. Dafür haben wir unter anderem die  mobile Reitlehrerin und Pferdephysiotherapeutin Jenny Kapretz in Euskirchen besucht. Sie hat uns die häufigsten Probleme zwischen Reiter, Pferd und Zügel für Fotos mit ihrem Wallach Jonq nachgestellt, und einige Tipps verraten, wie man diese beheben kann. Und wie aus einem harten Maul ein weiches wird.

Unsere beiden Modelle für die Fotos.

 

Den passenden Artikel gibt es dann in der Aprilausgabe.



Helau…
16. Februar 2010, 07:51
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…wünschen wir allen zwei- und vierbeinigen Narren :)  

Bei uns in der Redaktion gab es vergangenen Freitag Kreppel und Berliner, bevor es dann auf diverse Karnevalsfeiern, Faschingsreitturniere und Rosenmontagsumzüge ging. 

Heute hat uns der Alltag wieder, auch wenn im gar nicht so weit entfernten Frankfurt am Main noch ein bisschen gefeiert wird :)



Pferde und Videokamera
12. Februar 2010, 08:04
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Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie fasziniert die meisten Pferde von einer Videokamera sind. So war es auch bei der FEI-Tierärztin Lioba Wagner, die wir für einen Filmbeitrag über Massageanwendungen für Pferde in Nassau besucht haben. 

Ihre drei Araber und das Rentner-Distanzpferd, ein Budjonny, haben sich sehr für unsere Kamera, und nicht für das frische Heu interessiert. Da soll noch einmal jemand sagen, Pferde wären kamerascheu ;)

Als es dann jedoch an die Massage ging, wurde die Kamera zur Nebensache – und die entspannten Pferdelippen immer länger :)

Na, was macht ihr denn hier?

 

Oh, was steht denn da?

 

Na da gehe ich doch mal gucken...

 

Oh, was ist das denn für ein tolles Teil?

 

Tolle Sache, bin ich jetzt im Fernsehen?



Es hat uns gepackt :)
5. Februar 2010, 10:06
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Draußen ist es zwar noch klirrend kalt und der Schnee türmt sich zu meterhohen Bergen auf, trotzdem haben wir hier in der Redaktion richtig Lust aufs Wanderreiten bekommen. Wie das kam? Manfred Reiss hat uns angesteckt. Denn der Wanderreitführer und Betreiber des VFD-Ausbildungsstalls O Pica Pau im rheinland-pfälzischen Dörnberg ist die Hauptperson in einem unserer nächsten DVD-Filme. 

Wir haben ihn und seine Frau Jutta Reiss gestern mit Kamera, Stativ und Fotoapparat auf seinem Hof besucht, und er verriet uns ganz exklusiv ein paar Insidertipps für das Reisen zu Pferd. Auf dem Rücken von Stute Pia zeigte er uns, wie Sattelpacktaschen richtig bestückt werden, und was alles in sie hinein gehört. 

Manfred Reiss und seine Stute Pia im Dreheinsatz.

 

Kalter Drehort: Auf O Pica Pau liegt noch viel Schnee.

 

Doch es blieb nicht nur beim Wanderreiten, auch unseren Beitrag zum Thema Erste Hilfe für das Pferd haben wir auf O Pica Pau gedreht. Es hat schon ein bisschen Verbandsmaterial gebraucht, bis wir den perfekten Verband im Kasten hatten, aber dafür zeigt unsere nächste DVD, wie es richtig funktioniert.

Das Ergebnis gibt es dann am 24.3.2010 in der Pegasus-fs zu sehen. 

Und Prost!

 

Übrigens: So ganz unter Reitersleuten und wegen der kalten Temperaturen brachte ein kleiner Schnaps wieder rote Farbe in unsere Gesichter :) Das wäre vielleicht auch ein guter Tipp für den Schneeausritt am Wochenende, oder ? 

Einfach eine Tradition: der Reiterschnaps :)